Publikationen   
 
 aktualisiert 29. September 2020
 
- Artikel in Schaudichum:
  Hrsg. Roland Friedrich, Vierteljahreszeitschrift, Mainleus
Preis der Zeitschrift 3,50 €
Die Zeitschrift ist zu beziehen über: info@kulturlebenraum.de
siehe auch www.kulturlebenraum.de/schau-dich-um/

Baron Karl Ludwig von Künßberg-Wernstein.
Ein Leben für die Anthroposophie - Teil 2.

 

In Teil 2 des Interviews mit Baron Karl Ludwig von Künßberg geht es um die Anfänge der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise in Wernstein und Danndorf. Mit 21 Jahren, also ab Sommer 1948, übernahm Baron Karl Ludwig die Führung des landwirtschaftlichen Betriebs. Wie im Osterheft von Schaudichum (Nr. 25, 2020) schon angedeutet, wagte Baron Karl Ludwig von Künßberg nur drei Jahre nach Kriegsende einen Schritt, der ihn im Agrarland Bayern zum Pionier werden ließ, aber auch zum Außenseiter. Was waren seine Motive, den land- und forstwirtschaftlichen Betrieb Wernstein auf biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umzustellen? Baron Karl Ludwig traf noch eine wichtige Entscheidung. Am 20. April 1949 gab er sich mit Inge Kempff, der ältesten Tochter des Pianisten Wilhelm Kempff und dessen Frau Helene, geborene Hiller von Gaertringen, in der Thurnauer St. Laurentiuskirche das Jawort. Die historischen Fäden zwischen den Herrschaften Thurnau und Wernstein verknüpften sich erneut.
 
Artikel von Anita Eichholz
in der Vierteljahreszeitschrift Schaudichum Nr. 26, Johanni 2020,
7. Jahrgang
,
Interview mit Baron Karl Ludwig von Künßberg, Teil 2, S. 8-13;
 

Baron KL 21

Abb.: Baron Karl Ludwig von Künßberg-Wernstein mit 21 Jahren.

Hochzeit Baron KL

Abb.: 20. April 1949: Die Blumenkinder Diana Kempff und Verena Hiller von Gaertringen (rechts) geleiten die frisch Vermählten, Karl Ludwig von Künßberg und Inge Kempff, aus der Thurnauer Kirche. Roland Kempff trägt die Schleppe, dahinter Mechthild Kempff und Wolf Heinrich von Künßberg.


Baron Karl Ludwig von Künßberg-Wernstein.
Ein Leben für die Anthroposophie.

 

Mit 21 Jahren, also ab Sommer 1948, übernahm Baron Karl Ludwig die Führung des landwirtschaftlichen Betriebs Wernstein. Nur drei Jahre nach Kriegsende wagte er einen Schritt, der ihn im Agrarland Bayern zum Pionier werden ließ, aber auch zum Außenseiter. Denn, auf der Suche nach einem gangbaren Weg, Lebensmittel ohne Chemie zu produzieren, stellte er allmählich auf biologisch-dynamische Wirtschaftsweise um, mit allen Konsequenzen.
Im Januar dieses Jahres besuchte Anita Eichholz den 92jährigen Senior der Familie Künßberg im Forsthaus Wernstein. Bereitwillig gab er Auskunft über seine behütete Kindheit, geprägt von den Waldgängen mit seinem Vater Baron Max und der gesellschaftlich gewandten Mutter Baronin Irmgard. Mit seinem jüngeren Bruder Wolf Heinrich besuchte er die Dorfschule Veitlahm, nach Privatunterricht im Schloss, wurden beide 1942 ins Internat auf den Birklehof geschickt. Hier versuchte Direktor Kuchenmüller Haltung zu bewahren zwischen Anpassung an das nationalsozialistische Regime und seinen pädagogischen Grundsätzen. Vom Birklehof aus erhielt Karl Ludwig eine militärische Ausbildung und kam noch im März 1945 zum Kampfeinsatz bei einer Luftlandedivision für Fallschirmspringer. Sein Vater, Baron Max, musste die Erlaubnis zum Einsatz schriftlich erteilen, schließlich war Karl Ludwig der „Hoferbe“. Nach amerikanischer Kriegsgefangenschaft bei Ludwigslust in Mecklenburg, kehrte er auf abenteuerlichen Wegen im Juni 1945 nach Wernstein zurück, einen Tag vor seinem 18. Geburtstag. Das Schloss war voll belegt mit Flüchtlingen aber für ihn, der zerstörte Städte, Dörfer, kilometerlange Trecks und viel Elend gesehen hatte, schien es aufgeräumt zu sein. Seiner gerade 15 Jahre alt gewordenen Kusine Marianne von Lieres, die mit Eltern und Bruder aus Golkowitz/OS nach Wernstein getreckt war, gab er im August 1945 den guten Rat „nach vorne zu schauen“, einen Rat, den er selbst befolgte.
 
Artikel von Anita Eichholz
in der Vierteljahreszeitschrift Schaudichum Nr. 25, Ostern 2020,
7. Jahrgang
,
Interview mit Baron Karl Ludwig von Künßberg, Teil 1 S. 10-15;

Baron KL 21

Abb.: Baron Karl Ludwig von Künßberg-Wernstein mit 21 Jahren.

Baron KL

Abb.: Baron Karl Ludwig von Künßberg-Wernstein am 27. Januar 2020 beim Abschied von Interviewerin Anita Eichholz.


 
Schaudichum 9/2016 Ostern
S.6-9,
„Zum 25. Todestag von Wilhelm Kempff
Artikel von Anita Eichholz
Anita Eichholz mit 8 Jahren

Abb.: Wilhelm Kempff

 
Schaudichum 7/2015 Michaeli
S.18-22,
„Unsere Schule in Veitlahn
Artikel von Anita Eichholz
Anita Eichholz mit 8 Jahren

Abb.: Anita Eichholz mit 8 Jahren

 
Schaudichum 5/2015 Ostern
Hrsg. Roland Friedrich
Vierteljahreszeitschrift, Mainleus
"Georg Friedrich Kolb, Philipp Freiherr v. Künsberg und Kaspar Hauser"
Artikel von Anita Eichholz

G.F.Kolb 1848

G.F.Kolb 1848

Philipp Frhr v. Künsberg

Philipp Frhr v. Künsberg

Kaspar Hauser 1848

Kaspar Hauser 1848

  Schaudichum 4/2014 Weihnachten
Hrsg. Roland Friedrich
Vierteljahreszeitschrift, Mainleus
"Fluchtburg Wernstein: Die Nachkriegszeit"
Artikel von Anita Eichholz

Anita in Wernstein

Anita in Wernstein,
1953

  Schaudichum 2/2014 Johanni
Hrsg. Roland Friedrich
Vierteljahreszeitschrift, Mainleus
"Kichweihfrieden in Veitlahm und Mainleus",
Artikel von Anita Eichholz
Unteres Schloss Wernstein, Aquarell von Pfarrer Thiermann

Unteres Schloss Wernstein,
Aquarell von Pfarrer Thiermann, um 1920

 
- Artikel in Die Pfalz:
 


Der Pfälzer Politiker, Verleger und Publizist
Georg Friedrich Kolb (1808-1884)
und seine Tätigkeit im Bayerischen Landtag

Aufsatz von Anita Eichholz

in: Die Pfalz, Nr. 3, 3. Quartal 2015, S.6-7

Die Pfalz, Nr. 3, 3. Quartal 2015
„Radikaler Demokrat und Pazifist”


G.F.Kolb1848

Abb.: Lithografie von G.F. Kolb im Jahr 1848
- Lesungen:
  Irmgard von Künßberg, Lebensbilder aus Siethen und Wernstein,
Die Erinnerungen der Irmgard Freifrau von Künßberg, herausgegeben von Anita Eichholz
Schloss Gereuth am 21. März 2015
Schloß Gereuth

Eingang von Schloss Gereuth

Schloß Gereuth Lesung

Bei der Lesung

  Irmgard von Künßberg, Lebensbilder aus Siethen und Wernstein,
Die Erinnerungen der Irmgard Freifrau von Künßberg, herausgegeben von Anita Eichholz
Schloss Schmeilsdorf am 21. Juni 2014
Schloß Schmeilsdorf

Schloss Schmeilsdorf

  Irmgard von Künßberg, Lebensbilder aus Siethen und Wernstein,
Die Erinnerungen der Irmgard Freifrau von Künßberg, herausgegeben von Anita Eichholz
Schloss Siethen am 3. November 2013
Schloß Siethen-Jugendheim

Schloss Siethen-Jugendheim

  Irmgard von Künßberg, Lebensbilder aus Siethen und Wernstein,
Die Erinnerungen der Irmgard Freifrau von Künßberg, herausgegeben von Anita Eichholz
Kulmbach am 14. September 2013
  Lebensbilder aus Siethen und Wernstein,
Die Erinnerungen der Irmgard Freifrau von Künßberg
Schloss Siethen am 27. Juni 2010
 
- Bücher:
  Irmgard von Künßberg, Lebensbilder aus Siethen und Wernstein
herausgegeben von Anita Eichholz,
  • Epubli-Verlag Berlin August/September 2013, ISBN: 978-3-8442-6499-9 (vergriffen)
  • Neue erweiterte Auflage mit Stammtafeln:
    Epubli-Verlag Berlin November 2013, ISBN: 978-3-8442-7442-4 (vergriffen)
  • Erweiterte Auflage mit Stammtafeln und neuen Details zu den französischen Vorfahren mit Abdruck eines Gemäldes "La famille du Comte André François Miot de Melito":
    Epubli-Verlag Berlin Februar 2014, ISBN: 978-3-8442-8441-6
  • Erweiterte Auflage:
    Epubli-Verlag Berlin Juli 2014, ISBN: 978-3-8442-8441-6
  • Aktuelle Auflage:
    Epubli-Verlag Berlin November 2014, ISBN: 978-3-8442-8441-6
Buchcover Irmgard von Künßberg

Irmgard von Künßberg
Lebensbilder aus Siethen und Wernstein
herausgegeben von Anita Eichholz. 2013

  Der Vietnamkrieg im SPIEGEL,
Verlag Volker Spiess, Berlin 1979 (Veröffentlichung der Dissertation)
 
- Kunstführer:
  Die Vinzentinerinnen im Josephinum München,
Verlag Schnell & Steiner GmbH Regensburg 2010
Kunstführer Die Vinzentinerinnen)
 
- Beiträge in:
 
Eine Krone für Bayern / 200 Jahre Königreich,
Hrsg. Karin Dütsch/Achim Sing(Bayer.Staatszeitung), München 2006
"Zum Kniefall gezwungen – Wie die fränkischen Ritter von Rotenhan sich als Neubayern arrangieren lernten", S.27-29
"Mit dem griechischen Mohren hoch über der Regnitz / Nach seiner Rückkehr wurde Otto I. nach Bamberg ins Exil geschickt", S.73-75     

 
Amalie (1818-1875) Herzogin von Oldenburg / Königin von Griechenland,
Hrsg. Kunst- und Kulturkreis Rastede e.V., Rastede 2004,
"Königin Amalies Exil- und Witwenjahre in Bamberg (1863-1875)", S.161-176

 
Von Athen nach Bamberg, König Otto von Griechenland,
Begleitheft zur Ausstellung in der Neuen Residenz Bamberg, Bayerische Schlösserverwaltung 2002,
"Der Griechische Hofstaat zu Bamberg", S.149-184

 
Dreihundert Jahre deutsche Einwanderer in Nordamerika,
Hrsg. Thomas Piltz, Verlag Heinz Moos, München 1983

 
Zweihundert Jahre deutsch-amerikanische Beziehungen,
Hrsg. Th. Piltz, Verlag Heinz Moos, München 1983
 
- Literaturübersetzungen aus dem Englischen
  Jut Meininger, Transactional Analysis,
Verlag Moderne Industrie, München 1974
  Anica Vesel Mander/ Anne Kent Rush, Frauentherapie,
Verlag Frauenoffensive, München 1976
  Anne Kent Rush, Mond, Mond,
Verlag Frauenoffensive, München 1978
  Virginia Woolf, Drei Guineen,
Verlag Frauenoffensive, 1. Auflage, München 1978 und 1.geb.Auflage 1987
  Brian Branston, Götter und Helden der Wikinger,
Hamburg Tessloff-Verlag, 1979
  Hartmut Keil (Hrsg.), Sind oder waren Sie Mitglied?
Verhörprotokolle über unamerikanische Aktivitäten, 1947-1956, Rowohlt-Verlag, Reinbek 1979
  Angela Kilmartin, Blasenentzündung - Anleitungen zur Selbsthilfe,
Ehrenwirth-Verlag München 1984, Econ 1988, Ehrenwirth 4. Auflage 1994
  Zelda Fitzgerald, Schenk mir den Walzer,
Verlag Rogner und Bernhard (bei 2OO1), München 1984
  Jan Karon, Von Mitford ins Paradies,
Ehrenwirth-Verlag, München, 1998
  John Morley, Möbel Europas - Von der Antike bis zur Moderne,
Battenberg-Verlag, München, 2001
  Judith Miller, Möbel – Die große Enzyklopädie,
Verlag Dorling Kindersley, Starnberg 2006, Kap.Frühes 18.Jh.bis Mitte 19.Jh., S.70-317