Aktuell    aktualisiert am 13. Oktober 2021   

 
Hinweis:
 
Mitwirkung von Anita Eichholz an der ZDF-Filmdokumentation:
"Unsere Mütter, unsere Großmütter - Frauen im Krieg" mit Filmmaterial der schlesischen Gutsherrin Lona von Lieres und Wilkau.
 
https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/unsere-muetter-unsere-grossmuetter-frauen-im-krieg-100.html/
 
Der Film ist in der ZDF-Mediathek abrufbar.
 

Der Thurnauer Schlosspark: Aufgeweckt!
von Anita Eichholz
Giechgarten 1

Abb.1: Der Gräflich Giech’sche Schlossgarten. Im Uhrzeigersinn: Orangerie, Teehaus mit Springbrunnen, Lindenallee und auf Kante geschnittene Buchenallee. (Ansichtskarte um 1900)

Ursache für den mehr als ein halbes Jahrhundert währenden Dornröschenschlaf war kein Stich mit der Spindel, sondern ein Unwetter, ein wahrer Taifun, der im Mai 1968 Thurnau verwüstete. [...]
Der 26jährige Baron Johann Christian Hiller von Gaertringen, unterwegs in seinem Bayreuther Forst, hörte plötzlich ein schreckliches Dröhnen. In Todesangst lief er aus dem Wald. Zuhause angekommen, sah er die immensen Schäden, die der Windwurf angerichtet hatte. Er entschied, im Schlosspark die Natur sich selbst zu überlassen.

[...]

Der Prinz, der den Gräflich Giech’schen Schlossgarten aus dem Dornröschenschlaf erweckte, heißt Martin Bernreuther, amtierender Bürgermeister von Thurnau.
 
Anita Eichholz: „Wie gelang das Wunder, nach so vielen Jahren das unzugängliche Schlossparkgelände zu erwerben?“
 
Martin Bernreuther (lacht): „Ein Wunder, wunderhaft war das jetzt für uns eigentlich gar nicht. Wir haben nichts anderes gemacht, wie in anderen Fällen auch. Wir haben mit dem Eigentümer verhandelt, beziehungsweise über Kontakte und Mittelsleute von den Eigentümern Verhandlungen geführt und sind uns dann nach einigen Gesprächen nähergekommen. Irgendwann haben wir uns an dem Punkt getroffen, wo das für beide Seiten Okay war, der Preis. Letztlich geht es immer um den Preis.“
 
Es ging aber auch um die Idee, um das Konzept, das in früherer Zeit gefehlt haben mochte. Um an Fördergelder zu kommen, galt es, die veränderte Struktur des Parks, die darin angesiedelten Tiere und Pflanzen, den bedeutsamer gewordenen Naturschutz zu berücksichtigen. Schließlich konnte man der australischen Eigentümerin ein im Gemeinderat mit allen vier Fraktionen beratenes und einstimmig beschlossenes Park­entwicklungs­konzept vorlegen.
Der Ankauf erfolgte mit Mitteln des Bayrischen Naturschutzfonds, mit Geldern aus "Windkraftersatzleistungen".

[...]

Ich bedanke mich für das Interview und eile im Nieselregen den Oberen Markt hinauf zu meinem nächsten Termin bei Renate Bresler, Enkelin des Gräflich Giech‘schen Oberförsters und Tochter des Revierförsters. [...]
 
Von der Terrasse aus sind es etwa 10 bis 15 Meter bis zum ehemaligen Oberen Schlosspark. Renate Bresler verpasst mir ein Paar feste Laufschuhe, und wir gehen los, auf die offene, ungemähte Wiese.

Auf den Ankauf des oberen Parkteils legte die Naturschutz­behörde großen Wert. Der Baumbestand mit den wild nachgewachsenen Bäumen und Sträuchern ist naturschutz­fachlich als hochwertig eingestuft. Die Wiese lässt sich in Sachen Bio­diversität noch verbessern. [...]
 
Anschließend machen wir uns auf den Weg zur Lindenallee, von der Jean Paul (1763-1825) sagte: "In dir, du hehrster Laubdom Deutschlands, hätte Fichte seine Reden an das deutsche Volk halten sollen".

Die „Reden an das deutsche Volk“, waren im 19. Jahrhundert sehr bekannt. Sie basieren auf Vorlesungen, die Johann Gottlieb Fichte (1762-1814) zur Zeit der Besetzung durch napoleonische Truppen in Berlin abhielt. Der Philosoph appellierte an seine Studenten, sie möchten sich auf ihr eigenes Ich, ihre ureigenen „deutschen“ Fähigkeiten besinnen. Seine 1808 gedruckten Reden hatten, obwohl vielfach missinterpretiert, große Wirkung.

[...]

Laut vorläufigem Entwicklungsplan, den mir Sandra Peters, zuständig für die Gemeindeentwicklung in Thurnau, sachkundig erläuterte, ist der Bereich der Lindenallee bereits als Biotop kartiert. Ein Weg soll an Stelle der ehemaligen Allee angelegt werden, vom Oberen Eingang am Rentamt bis zum Ausgang am Rondell. Für die projektierte Wiederherstellung von klassizistischem Teehaus und dem Bereich rund um das Springbrunnen­­rondell ist die Untere Denkmal­­schutz­behörde Kulmbach zuständig. [...]

Der Schlossweiher oder „See“ wie manche sagen, gehört nicht zu dem Gelände, das die Gemeinde Thurnau von der Eigentümerin erwarb. Hier dürfen Privatleute nach Karpfen angeln. Bestimmt wird die gesamte Schlossparkanlage anders aussehen als früher, große Teile des Parks werden ein geschütztes Ökosystem bleiben.

***

Schaudichum wird berichten, wie es weitergeht mit der Parkentwicklung. Vielleicht darf man schon in drei Jahren wieder in diesem einzigartigen Ensemble spazieren gehen. Der Markt Thurnau ist ein faszinierender Ort, darin sind sich alle einig, ob alter Adel oder demokratisch verfasstes Bürgertum.


 
Artikel "Der Thurnauer Schlosspark: Aufgeweckt!" von Anita Eichholz
in der vierteljährlich erscheinenden Bildschrift Schaudichum Nr. 31, Michaeli 2021,
8. Jahrgang
,
Preis der Bildschrift 4,50 €.
Die Bildschrift ist zu beziehen über
info@kulturlebenraum.de
siehe auch www.kulturlebenraum.de/schau-dich-um/
Lindenallee

Abb.: Der Obere Eingang in die Lindenallee im Juli 2021. Kein Durchkommen möglich.


 

 
Bernreuther

Abb. 2: Bürgermeister Martin Bernreuther (CSU) im Veranstaltungssaal des Alten Rathauses von Thurnau am 15. Juli 2021.


 

 
R.Bresler

Abb. 3: Renate Bresler zeigt den ehemaligen Oberen Schlossgarten. Sie blickt zu den alten Bäumen in Richtung Lindenallee und Schlossweiher im Westen. Ziemlich genau steht sie an der Grenze zwischen dem 2021 erworbenen Flurstück (rechts) und dem nicht erworbenem in ihrem Rücken.


 

 
Aquarell

Abb. 4: Aquarell des Thurnauer Schlosses, 1982 in einer Drehpause gemalt von BR-Kameramann Franz Bauer.


   

Der Schriftsteller Arnold Stadler las am 17. Juni 2021 im Literaturhaus München aus seinem neuen Roman
"Am siebten Tag flog ich zurück - Meine Reise zum Kilimandscharo".
Moderation: Cornelia Zetsche (BR).
Foto: © Anita Eichholz 2021.

stadler



   
"Irmgard von Künßberg, Lebensbilder aus Siethen und Wernstein"
Hrsg. Anita Eichholz, Epubli Verlag, aktuelle Ausgabe August 2021

468 Seiten, zahlreiche Abbildungen aus Familienbesitz.
Neue ISBN 978-3-750268-87-6
Preis: 26,80 €

bestellbar über den Buchhandel,
und bei Amazon: www.amazon.de

www.anita-eichholz.de
anita.eichholz@t-online.de
Cover Irmgard von Künßberg

Abb.: Irmgard von Künßberg:
Lebensbilder aus Siethen und Wernstein,
Hrsg. Anita Eichholz, 2020  

Ein Interview mit Anita Eichholz finden Sie auf YouTube. Einfach bei Google unter „Lesung im Schloss Siethen“ suchen und es erscheint der YouTube-Bericht.
 
30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung erscheint eine Jubiläumsausgabe der „Lebensbilder aus Siethen und Wernstein“ (Erstausgabe 2013).
Irmgard Badewitz wurde 1898 in Berlin geboren und wuchs auf in Siethen in der Mark Brandenburg. Um die Erinnerungen an ihr Siethener Leben zu bewahren, widmet sie den prägenden Gestalten ihrer Kindheit und Jugend, wie ihrer Kinderfrau Olga, ihren Eltern und Großeltern, aber auch den Angestellten und den Dorfbewohnern Siethens liebevolle Charakterstudien. Nach einer Ausbildung als Sängerin, unter dem Eindruck des 1. Weltkriegs, beschloss sie, Krankenschwester zu werden. Im Jahr 1926 heiratete sie Max Freiherrn von Künßberg, der ihr in Schloss Wernstein, dem Stammsitz des fränkischen Uradelsgeschlechts, ein neues Wirkungsfeld bot. Baron Max, aus Tradition Forstwirt von Beruf, unterstützte ihre künstlerischen Interessen. Baronin Irmgard berichtet von gesellschaftlichen Kontakten in der weitläufigen Verwandtschaft und im Umkreis der Familie Wagner in Bayreuth.
Eingehend beschreibt sie, wie die Familie das Ausbreiten des nationalsozialistischen Regimes auf den Wernsteiner Alltag zu verhindern suchte. Bei der Beerdigung ihres Vaters Dr. Gottfried von Badewitz im Januar 1944 sah sie Siethen zum letzten Mal. Exemplarisch wird deutlich, mit welchen Verlusten die Menschen dieser Generation fertig werden mussten. In Schloss Wernstein fanden zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 Verwandte und zahlreiche Flüchtlinge erste Zuflucht, darunter Familie Eichholz. Herausgeberin und Mitautorin Anita Eichholz, geb. 1943 in Ostpreußen, verdichtet die Erinnerungen ihrer Patentante zu einem spannenden Stück Zeitgeschichte. Für eine Reise in die alte Heimat nach der Wiedervereinigung fühlte sich Baronin Künßberg zu alt. Es sind ihre „Lebensbilder,“ die die Verständnisbrücke in die Vergangenheit bauen.
 
Die Jubiläumsausgabe vom Januar 2020 enthält zahlreiche Fotos aus Familienbesitz, Nachworte der Herausgeberin, Stammtafeln und ein umfangreiches Personenregister.

 


 
Von Golkowitz nach Wernstein:
"Tagebuch der Marianne von Lieres und Wilkau (1940-1946)"
  
  
Buchcover Tagebuch

Abb.: Cover Tagebuch der Marianne von Lieres

Flucht

Abb.: Flucht 1945

 

Das von Anita Eichholz transkribierte und in Buchform herausgegebene Tagebuch der Marianne von Lieres stellt ein erstaunliches, authentisches Dokument aus bewegter Zeit dar. Es ist versehen mit Familienfotos und Fotos der Herausgeberin von Mariannes originalen Bleistiftzeichnungen.
 
Mit ihren Eltern Lona und Constantin von Lieres und den Geschwistern Waldemar und Gert lebte Marianne im oberschlesischen Golkowitz, 1937 umbenannt in Alteichen. Ihre Eintragungen beginnen am 1. September 1940, vier Tage nach ihrem 10. Geburtstag, zu dem sie von ihrer Mutter Lona das rot eingebundene, unlinierte Büchlein geschenkt bekommen hatte. Die Jahre 1941 und 1942 ließ Marianne aus. Ab 1943, als Fahrschülerin in das Mädchenlyzeum in Kreuzburg/Oberschlesien, heute Kluczbork, führte sie die Einträge fort. Sie beschreibt den Schulalltag und ihre Freundschaften.
 
Marianne vertraut ihrem Tagebuch ihre Gedanken und Gefühle an, wie ein ganz normaler Teenager ihrer Gesellschaftsschicht. Als besonders schön erlebte sie die Ferientage bei ihrer Großmutter Gerta von Willich in Gorzyn, Kreis Birnbaum im Bezirk Posen. Mit ihrer Cousine Felicitas von Willich genoss sie herrliche Tage am Gorzyner See.
 
Nachdem ihr Bruder Waldemar 1943 an der Ostfront gefallen war, wird ihr Ton ernster. Sie weiß, da draußen in der Welt toben die „Schlachten des Alltags“. Dann, fast zu spät, erhält Familie von Lieres im Januar 1945 die Treckerlaubnis in den Westen. Ziel sind die Verwandten von Künßberg in Schloss Wernstein bei Kulmbach/Oberfranken. Dort trifft ein Teil der Familie im Februar 1945 ein, der stark dezimierte Gutstreck erst später. In der zusammengewürfelten Schicksalsgemeinschaft aus adeliger Verwandtschaft und anderen Flüchtlingen erlebt Marianne in Wernstein ihren 15. Geburtstag, der erste Geburtstag nicht in ihrem „Zuhause“. Im September zieht die Familie von Wernstein ins nahe Schmeilsdorf. Mit überraschender Klarheit und Beobachtungsgabe beschreibt Marianne die Alltagssituation im amerikanisch besetzten Bayern.
 
Im Februar 1946 hatte sich Marianne so weit gefasst, dass sie in ihrem Tagebuch die Erlebnisse während des Trecks von Golkowitz nach Wernstein rekapituliert. Ihr bewegender Bericht und ihr Tagebuch enden mit einem eingeklebten Foto von Schloss Golkowitz, darunter setzt sie hochdramatisch ein Schillerzitat: „Auch das Schöne muss sterben!“
 

 
 

Tagebuch der Marianne von Lieres und Wilkau (1940-1946),
Marianne Kreutzer (Aut.), Anita Eichholz (Hrsg.),
Berlin Juli 2019, 72 S., 18 Abb.,
ISBN 978-3-748571-59-9.

Das Buch ist für den Preis von 15,- € erhältlich:
 
-- in der Buchhandlung Friedrich, Holzmarkt 12, 95326 Kulmbach, Tel. 09221-4776
-- oder allgemein über den Buchhandel
-- oder bei www.epubli.de/shop/buch/Tagebuch-der-Marianne-von-Lieres-und-Wilkau-1940-1946-Anita-Eichholz-9783748571599/88588

-- oder bei www.amazon.de/Tagebuch-Marianne-Lieres-Wilkau-1940-1946/dp/3748571593/ref=sr_1_6?__mk_de_DE=%C5M%C5%8E%D5%D1&keywords=anita+eichholz&qid=1563886100&s=gateway&sr=8-6

-- oder direkt bei anita.eichholz@t-online.de.

www.anita-eichholz.de
 

 
 
"Zeitreise mit Lona von Lieres und Wilkau (1896-1979)"
 
DVD Anita Eichholz, 2018, 50 Min.
 

Lona von Lieres, geborene von Willich-Gorzyn, filmte auf 8 mm Film­material ohne Ton. Es wurde für diese Dokumen­tation digita­lisiert, ediert, vertont und mit einem Kommentar­text versehen. Lona v. Lieres verdanken wir die Zeit­reise, beginnend 1940 mit unersetz­lichen Aufnahmen von Herren­haus und Gut Golkowitz in Ober­schlesien und ihres Eltern­hauses in Gorzyn, Provinz Posen. Es scheint eine friedliche Welt gewesen zu sein. Doch hinter den Bildern ahnt man die Sorgen und Verluste des 2. Weltkriegs.
 
Erst sehr spät, Mitte Januar 1945, kann die Familie aus Golkowitz lostrecken. Die Flucht führt über ihr Gut Boberhof, Kreis Löwenberg, und durch das Sudetenland. Ziel sind die Verwandten Max und Irmgard von Künßberg in Schloss Wernstein in Ober­franken. Mit zahlreichen anderen Flüchtlingen findet Familie von Lieres in Wernstein und im nah gelegenen Schloss Schmeilsdorf Zuflucht. Trotz des Verbots der U.S.-Militär­behörde behält Lona ihre Kamera und filmt weiter. Tatkräftig und mit viel Einfalls­reichtum sorgt sie für Lebens­unterhalt und Aus­bildung der Kinder. Ihr Mann Tin starb bereits 1949. Nach dem Krieg war der Familien­­zusammen­halt besonders wichtig, mit verwandten aber auch fremden Flüchtlingen. Es entstanden einzig­artige Aufnahmen mehrerer Genera­tionen. Auch Schloss Eyrichshof bei Ebern, das Elternhaus der Gerta von Willich, geb. Freiin von Rotenhan, spielt in dieser Film­dokumen­tation eine Rolle. Lonas Lebensmut und Begeisterung für alles Schöne durchziehen den Film. Wer wissen will, wie man den Verlust von Angehörigen und der Heimat überwindet, findet hier möglicher­weise eine Antwort.
 
Buch und Regie: Anita Eichholz; Edit: Corina Dietz; Musik und Mix: Hans Heyne; Sprecherin: Beate Himmelstoß.
 
© DVD Anita Eichholz, 50 Min., Preis: 35,- € plus 2,95 € Porto u. Verpackung;
Bestellungen per E-Mail: anita.eichholz@t-online.de oder
Tel. +49-(0)89-281619.

Zeitreise Lona von Lieres

Abb.: Zeitreise Lona von Lieres
Foto:
Cover

Zeitreise Lona von Lieres Innen

     
 

Film (BR 2006, 45 Min.)  

"Zwischen König und Vaterland - Max Graf von Holnstein aus Bayern"

von Anita Eichholz

Das Buch zum Film erschien unter dem Titel:
 
"Zwischen Krone und Vaterland - Max Graf von Holnstein aus Bayern"

von Anita Eichholz

Epubli-Verlag Berlin Juli 2016, Preis 24,90 €, 36 Seiten, Farbdruck, ISBN: 978-3-7418-3010-5
Bestellbar über den Buchhandel oder bei www.epubli.de/shop/buch/54030 oder bei www.amazon.de.
 
 
 
 
GrafHolnsteinPorträt

Abb.: Buchcover "Zwischen Krone und Vaterland Max Graf von Holnstein aus Bayern"


Königin Amalie
   Anita Eichholz
"Königin Amalie von Griechenland.
Die tatkräftige Frau an König Ottos Seite."

Längst besteht kein Zweifel mehr, dass Königin Amalie von Griechenland, Herzogin von Oldenburg (1818 – 1875), eine vorbildliche Herrscherin war. Sie gehört in die Reihe der gebildeten, schönen Fürstinnen des 19. Jahrhunderts mit allen Eigenschaften einer guten Regentin. Sie besaß Menschenkenntnis, Durchsetzungsfähigkeit, eine humanistische Grundhaltung und persönliche Disziplin. Anita Eichholz vergegenwärtigt anhand zahlreicher Quellen und Abbildungen Amalies Jugend in Oldenburg als älteste Tochter des Großherzogs von Oldenburg, die Eheschließung mit dem bayerischen Prinzen Otto von Wittelsbach, den Aufbruch in das neu geschaffene Königreich Griechenland und den lebenslangen Einsatz für dieses Land.
 
Die erweiterte Fassung des Vortrags vom Dezember 2018 enthält auf 55 Seiten zahlreiche Abbildungen, insbesondere auch von Königin Amalies und König Ottos Exiljahren in Bamberg.
 
Nr. 24 der Schriftenreihe des Otto-König-von-Griechenland-Museums der Gemeinde Ottobrunn, herausgegeben von Prof. Dr. Jan Murken, Ottobrunn,
ISBN 978-3-9810707-4-6

Otto-König-von-Griechenland-Museum, Rathausstraße 3, 85521 Ottobrunn,
Öffnungszeiten: Samstags 10-13 Uhr und Donnerstags 15-18 Uhr.
 
www.ottobrunn.de/kultur-freizeit/freizeit-geniessen/koenig-otto-museum/

Abb.: Cover Königin Amalie von Griechenland


 
Jubiläumschronik
 
"125 Jahre Klinik Josephinum"

Gemeinsam mit den Herausgebern erarbeitete die Kulturhistorikerin Anita Eichholz einen Abriss der Geschichte des Josephinum und erforschte insbesondere die Anfänge der Privatheilanstalt Josephinum mit den Gründerpersönlichkeiten Dr. Guido Jochner und seiner Frau Olga, geborene Gräfin Tattenbach. Im Dezember 2018 erschien im August Dreesbach Verlag die Jubiläumschronik "125 Jahre Klinik Josephinum". Hier ist Anita Eichholz mit dem Beitrag "120 Jahre Vinzentinerinnen im Josephinum” vertreten. Im Unterschied zu ihrer Broschüre "Die Vinzentinerinnen im Josephinum München", in der sie die gesamte Geschichte der Vinzentinerinnen beschreibt, beleuchtet sie hier eindrucksvoll das unmittelbare Wirken der Schwestern in der Klinik.

 
 
Chronik Josephinum-125
 
Kunstführer

"Die Vinzentinerinnen im Josephinum München"
von Anita Eichholz

Verlag Schnell & Steiner GmbH Regensburg 2010

erhältlich bei www.amazon.de

Kunstführer Die Vinzentinerinnen)

 
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