Aktuell         zuletzt aktualisiert 9. Mai 2019

 

"Jedes einzelne Leben ist die Welt"
 

Interdisziplinäre Tagung zum Werk Arnold Stadlers anlässlich seines 65. Geburtstages, 12. bis 14. April 2019, Schloss Meßkirch.
 
Am Sonntag, den 14. April wurde in Schloss Meßkirch ein Film von Anita Eichholz gezeigt:

"Zwischen Donau und Bodensee - Der Schriftsteller Arnold Stadler", BR 2001, 45 Min.


Der Film sei gut, weil er die "innere Wahrheit" seiner Welt darstelle, meinte der gefeierte Schriftsteller zum Abschluss der Literaturtagung in Schloss Meßkirch.

Stadler Hosemann

Abb.: Arnold Stadler im Gespräch mit seinem Lektor Jürgen Hosemann.
Foto: Anita Eichholz


 

"Ostrau leuchtet"
 

In der aktuellen Osterausgabe 2019 geht es um die wunderbaren Glasfenster der Grab-Altar-Kapelle in Ostrau, die Schlossherr und Kirchenpatron Hans Hasso Baron von Veltheim (1885-1956) bei der Künstlerin Maria Strakosch (1877-1970) ) in Auftrag gab. John Palatini, der die Schaudichum-Autorin vergangenes Jahr so sachkundig herumführte, erschließt in seiner jüngsten Veröffentlichung anhand von Literaturzitaten die Deutung dieser farbig leuchtenden Kunstwerke. (Ostrauer Moderne, Die Grabkapelle Hans Hasso von Veltheims, Halle 2018.)
So ist das linke Seitenfenster, entstanden 1933, als Hinweis auf das religiöse Asien zu verstehen, mit dem sich Veltheim so eingehend beschäftigte. Das Fenster zeigt eine Lotosblume mit langem Stengel. Über der sich öffnenden Lotosblüte schwebt ein Engel. Dieser Engel ist als Vermittler auf dem Weg in die geistige Welt zu verstehen.
Das rechte Seitenfenster bezieht sich auf die "Verklärung Christi" und über dem Altar befindet sich ein Glasfenster mit der Hl. Maria als Motiv. Alle drei Glasfenster sind im aktuellen Osterheft 2019 abgebildet
 
Artikel von Anita Eichholz
in der Vierteljahreszeitschrift Schaudichum Nr. 21, Ostern 2019, 6. Jahrgang,
"Ostrau leuchtet" S. 24-25;

Ostrau leuchtet

Abb.: Linkes Seitenfenster der Grab-Kapelle in der Schlosskirche von Ostrau.
(Foto: Anita Eichholz)


 

"Die Schenkstatt zu Schwarzach"
 

Bei der Schenkstatt, der heutigen Metzgerei Eisenhut in Schwarzach, spielte sich 1562 ein folgenreiches Ereignis ab. Die junge Herzogin Dorothea von Sachsen-Weimar überquerte hier mit ihrem Gefolge den Zentbach, das heißt die Geleitgrenze zwischen der protestantischen Markgrafschaft Brandenburg-Kulmbach und dem Fürstbistum Bamberg. Anwesend waren auch die örtlichen Grundherren Hans Friedrich und Leander II. von Künßberg-Wernstein, jedoch dienstlich im Auftrag der Fürstbischöfe. In diesem Fall konnte der Konflikt zwischen protestantischem und katholischem Territorium gütlich gelöst werden. Nur zwei Generationen später, während des 30jährigen Krieges, eskalierte die Situation entlang der konfessionellen Grenzen. Das Leid der "Schwarzacher Bauernschlacht" von 1632 hat sich tief in das Gedächtnis der Bevölkerung eingegraben.
 
Artikel von Anita Eichholz
in der Vierteljahreszeitschrift Schaudichum Nr. 20, Weihnachten 2018, 5. Jahrgang,
"Die Schenkstatt zu Schwarzach" S. 18-21;

Eisenhut Kirche

Abb.: Metzgerei Eisenhut, die ehemalige Schenkstatt in Schwarzach.

 

"Herrliches Wetter" am Patersberg.
Interview mit Baron Karl Ludwig von Künßberg-Wernstein.

 

Im August und Oktober 2018 besuchte Anita Eichholz den Senior der Familie von Künßberg-Wernstein. Aktueller Anlass waren Hitze und Trockenheit, die auch vor dem auf Lehmgrund gebauten Forsthaus nicht Halt machten. Baron Karl Ludwig von Künßberg erläuterte vergangene und aktuelle Wetterphänomene rund um den Patersberg und sprach über seine Erfahrungen in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Freimütig beantwortete der 91jährige Baron die Frage nach seiner Einschätzung der zukünftigen Entwicklung.
 
Artikel von Anita Eichholz
in der Vierteljahreszeitschrift Schaudichum Nr. 20, Weihnachten 2018, 5. Jahrgang,
"Interview mit Baron Künßberg" S. 22-25;

Preis der Zeitschrift 3,50 €.


Die Zeitschrift ist zu beziehen über
info@kulturlebenraum.de
siehe auch www.kulturlebenraum.de/schau-dich-um/
Baron KL

Abb.: Baron Karl Ludwig von Künßberg im August 2018 mit einer am Forsthaus geernteten Traube.


 
"Zeitreise mit Lona von Lieres und Wilkau (1896-1979)"
 
DVD Anita Eichholz, 2018, 50 Min.
 

Lona von Lieres, geborene von Willich-Gorzyn, filmte auf 8 mm Film­material ohne Ton. Es wurde für diese Dokumen­tation digita­lisiert, ediert, vertont und mit einem Kommentar­text versehen. Lona v. Lieres verdanken wir die Zeit­reise, beginnend 1940 mit unersetz­lichen Aufnahmen von Herren­haus und Gut Golkowitz in Ober­schlesien und ihres Eltern­hauses in Gorzyn, Provinz Posen. Es scheint eine friedliche Welt gewesen zu sein. Doch hinter den Bildern ahnt man die Sorgen und Verluste des 2. Weltkriegs.
 
Erst sehr spät, Mitte Januar 1945, kann die Familie aus Golkowitz lostrecken. Die Flucht führt über ihr Gut Boberhof, Kreis Löwenberg, und durch das Sudetenland. Ziel sind die Verwandten Max und Irmgard von Künßberg in Schloss Wernstein in Ober­franken. Mit zahlreichen anderen Flüchtlingen findet Familie von Lieres in Wernstein und im nah gelegenen Schloss Schmeilsdorf Zuflucht. Trotz des Verbots der U.S.-Militär­behörde behält Lona ihre Kamera und filmt weiter. Tatkräftig und mit viel Einfalls­reichtum sorgt sie für Lebens­unterhalt und Aus­bildung der Kinder. Ihr Mann Tin starb bereits 1949. Nach dem Krieg war der Familien­­zusammen­halt besonders wichtig, mit verwandten aber auch fremden Flüchtlingen. Es entstanden einzig­artige Aufnahmen mehrerer Genera­tionen. Auch Schloss Eyrichshof bei Ebern, das Elternhaus der Gerta von Willich, geb. Freiin von Rotenhan, spielt in dieser Film­dokumen­tation eine Rolle. Lonas Lebensmut und Begeisterung für alles Schöne durchziehen den Film. Wer wissen will, wie man den Verlust von Angehörigen und der Heimat überwindet, findet hier möglicher­weise eine Antwort.
 
Buch und Regie: Anita Eichholz; Edit: Corina Dietz; Musik und Mix: Hans Heyne; Sprecherin: Beate Himmelstoß.
 
© DVD Anita Eichholz, 50 Min., Preis: 35,- € plus 2,95 € Porto u. Verpackung;
Bestellungen per E-Mail: anita.eichholz@t-online.de oder
Tel. +49-(0)89-281619.

Zeitreise Lona von Lieres

Abb.: Zeitreise Lona von Lieres
Foto:
Cover

Zeitreise Lona von Lieres Innen

     
 

Film (BR 2006, 45 Min.)  

"Zwischen König und Vaterland - Max Graf von Holnstein aus Bayern"

von Anita Eichholz

Das Buch zum Film erschien unter dem Titel:
 
"Zwischen Krone und Vaterland - Max Graf von Holnstein aus Bayern"

von Anita Eichholz

Epubli-Verlag Berlin Juli 2016, Preis 24,90 €, 36 Seiten, Farbdruck, ISBN: 978-3-7418-3010-5
Bestellbar über den Buchhandel oder bei www.epubli.de/shop/buch/54030 oder bei www.amazon.de.
 
 
 
 
GrafHolnsteinPorträt

Abb.: Buchcover "Zwischen Krone und Vaterland Max Graf von Holnstein aus Bayern"


 
"Irmgard von Künßberg, Lebensbilder aus Siethen und Wernstein"
herausgegeben von Anita Eichholz

Aktuelle Ausgabe: Epubli-Verlag Berlin Mai 2019, ISBN: 978-3-8442-8441-6

Das Buch ist für 25,80 € zu erwerben über den Buchhandel oder bei www.epubli.de/shop/buch/Lebensbilder-aus-Siethen-und-Wernstein-Anita-Eichholz-9783844284416/41662

und erhältlich bei www.amazon.de.

www.anita-eichholz.de
anita.eichholz@t-online.de
Buchcover Irmgard von Künßberg

Irmgard von Künßberg:
Lebensbilder aus Siethen und Wernstein,
herausgegeben von Anita Eichholz, 2013

Lesung von Anita Eichholz aus der aktuellen Ausgabe der

Abb.: Lesung von Anita Eichholz aus der aktuellen Ausgabe der "Lebensbilder" am 16. Juli 2017 im Tabea-Haus in Siethen 



 
Jubiläumschronik
 
"125 Jahre Klinik Josephinum"

Gemeinsam mit den Herausgebern erarbeitete die Kulturhistorikerin Anita Eichholz einen Abriss der Geschichte des Josephinum und erforschte insbesondere die Anfänge der Privatheilanstalt Josephinum mit den Gründerpersönlichkeiten Dr. Guido Jochner und seiner Frau Olga, geborene Gräfin Tattenbach. Im Dezember 2018 erschien im August Dreesbach Verlag die Jubiläumschronik "125 Jahre Klinik Josephinum". Hier ist Anita Eichholz mit dem Beitrag "120 Jahre Vinzentinerinnen im Josephinum” vertreten. Im Unterschied zu ihrer Broschüre "Die Vinzentinerinnen im Josephinum München", in der sie die gesamte Geschichte der Vinzentinerinnen beschreibt, beleuchtet sie hier eindrucksvoll das unmittelbare Wirken der Schwestern in der Klinik.

 
 
Chronik Josephinum-125
 
Kunstführer

"Die Vinzentinerinnen im Josephinum München"
von Anita Eichholz

Verlag Schnell & Steiner GmbH Regensburg 2010

erhältlich bei www.amazon.de

Kunstführer Die Vinzentinerinnen)

 
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